"Alltag": Bildband zum Tag der Pressefreiheit "Reporter ohne Grenzen" veröffentlicht Fotobuch
Berlin - Die Journalistenorganisation "Reporter ohne Grenzen" http://www.reporter-ohne-grenzen.de veröffentlicht am internationalen Tag der Pressefreiheit heute, Freitag, den Bildband "Alltag", mit dessen Erlösen unter anderem zensierte Medien und bedrohte oder inhaftierte Journalisten unterstützt werden. Zehn international renommierte Fotografinnen, die sich in ihrer Arbeit "in differenzierter Weise mit dem Alltag von Menschen unterschiedlichster Kulturkreise" auseinandersetzen, haben ihre Arbeit für die Veröffentlichung unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Der 100-seitige Bildband kostet zehn Euro.
Mit ihren Bildern stellen sich die vertretenen Fotografinnen laut "Reporter ohne Grenzen" der "oftmals verkürzten oder verfälschten Darstellung der Lebenswirklichkeit" von Menschen kritisch entgegen, "indem sie existenzielle Momente in ihrer eigenen Bildsprache festhalten und an die Öffentlichkeit zur Diskussion weitergeben". Die Bildserien erzählen unter anderem über Leben und Überleben als Kind in Belfast, in zerstörten kurdischen Dörfern, im Krieg in Afghanistan, aber auch vom oft absurden Alltag im reicheren Teil der Welt.
Jede der zehn Fotografinnen wird mit Porträt und einer kurzen Einführung in ihre Arbeit vorgestellt. Ein Grußwort der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson, eine Einführung von Christiane Gehner ("Der Spiegel") sowie eine Darstellung von "Reporter ohne Grenzen" runden den Band ab. "Alltag" erscheint im Rahmen der Serie "100 Fotos für die Pressefreiheit", die von der Journalistenorganisation seit 1994 herusgegeben wird.
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